Bereits im 8. Jahrhundert wurden Getas, bei denen es sich um japanische Sandalen aus Holz handelt, getragen. Traditionell bestanden die Originale aus Holz. Holzkeile befanden sich jeweils vorne und hinten. Textil-Schnüre garantieren den benötigten Halt. Anhand der Getas konnte später die gesellschaftliche Stellung seines Trägers identifiziert werden. Der Adel trug die Sandalen mit Lederriemen.
Getas sind auch heute beliebt
In der Gegenwart werden Getas zum japanischen Kimono getragen. Inzwischen hat sich die Form der Sandalen verändert, die Holzkeile sind seitdem verschwunden. Ausgesprochen bequem sind die Getas durch ihre durchgehende Holzsohle geworden. Hautfreundliches Material verhindert das Einschneiden in die Haut. Durch die Holzsohle wird das Schwitzen der Füße auch im Sommer größtenteils vermieden. Auf chemische Behandlung wird bei Herstellung der Getas zu 100 % verzichtet, so dass ein hohes Maß an Hautverträglichkeit gegeben ist.
Vom ständigen Tragen der japanischen Sandalen ist Abstand zu nehmen. Für stundenweises Tragen eigenen sich Getas perfekt, um Muskulatur und Wirbelsäule zu trainieren. Darüber hinaus wird der Gleichgewichtssinn während des Tragens gestärkt. Als andere Variante haben sich inzwischen Zoris durchgesetzt, die aus Reisstroh hergestellt werden.
Was ist eigentlich ein Yukata?
Schon oft hat man es gehört, doch so wirklich eine Übersetzung dafür hat man nicht. Oder man weiß gerade mal nicht genau wie man es erklären soll. Oder man weiß es tatsächlich nicht, egal welcher Fall gerade eintrifft, hier kommt die Erklärung, denn jeder sollte genau informiert sein. Hierbei handelt es sich um ein typisches Kleidungsstück, welches in Japan sehr bekannt und auch beliebt ist. Dieses Kleidungsstück ist in der Regel aus Baumwolle und auch eigentlich nicht großartig anders auffindbar.
Welche Funktion hat der Yukata?
Im Prinzip stellt dieses Kleidungsstück nichts anderes dar, als der bekannte Kimono, den kennt ja nun eigentlich wirklich jeder.
Auf diese Weise bekommt man auch eine leichte bildliche Vorstellung. Nur die Besonderheit bei diesem Kleidungsstück ist nun, dass sie wesentlich leichter, unkomplizierter und alltäglicher zu tragen sind. Diese Besonderheit kommt aber ganz alleine daher, dass dieses Kleidungstück wesentlich einfach zu binden geht und demnach auch in der Preisklasse wesentlich günstiger vertreten ist.
Wo ist der Yukata eigentlich vertreten?
In der Regel bekommt man dieses Kleidungsstück inbesondere in japanischen Hotel gerade nach dem Baden geboten. Das ist natürlich noch nicht alles, denn auch bei Sommerfesten und Feuerwerksfesten werden diese Kleidungsstücke sehr gerne getragen und auch angeboten. Allerdings wird dieses Kleidungsstück nicht nur nach dem Baden oder bei Veranstaltungen getragen, sondern gerade in Japan, wird genau dieses Kleidungsstück auch sehr gerne als Schlafanzug genutzt, da er einfach sehr bequem ist und somit den Schlaf nicht stört und beeinträchtigt. Ein anderer Begriff für dieses Kleidungsstück ist aber auch Sommer Kimono, was aber alleine daran liegt, dass er im Tragekomfort und in der Aufmachung wesentlich leichter ist.
Das Fazit:
Dieses Kleidungsstück ist besonders in Japan sehr beliebt und gefragt, selbstverständlich wird es auch da sehr häufig getragen und angeboten.
Dies ist aber nicht gleichbedeutend, dass es in anderen Ländern nicht genutzt wird.
Der Kimono ist das traditionellste Kleidungsstück Japans. Er wird zu allen festlichen Anlässen mit den entsprechenden Accessoires, aber auch zuhause in bequemerer Form getragen. Es gibt sie in den kostbarsten Stoffen, die den Wohlstand des Trägers, aber auch den Anlass repräsentieren.
Der Bindegürtel, auch Obi, genannt spielt eine wichtige Rolle. Er wird kunstvoll um den Kimono gebunden. Dabei benötigt man die Hilfe einer anderen Person, denn alleine ist das schwierig und kaum machbar.
Das japanische Kleidungsstück hat eine lange Tradition. Der Kimono aus wunderbaren, kostbaren Stoffen mit unterschiedlichen Mustern zeigt, wie wohlhabend der Träger des Kleidungsstücks ist. Die Frauen tragen ihn mit Beginn des Erwachsenwerdens. Die Trägerinnen strahlen eine solche Grazie und Würde aus, die auch die innere Haltung präsentiert. Bei den Geishas ist das auch heutzutage noch so. Der Schnitt des Kleidungsstücks ist immer gleich, ob für Mann oder Frau. Der Kimono hat die Form eines T´s und ist aus einem Stück genäht. Bei der Stoffauswahl gibt es Unterschiede. Frauen tragen edle, kostbare Stoffe mit Mustern, die Männer Modelle in dunklen, einheitlichen Farben. Japanische Kimonos sind handgearbeitet und deshalb sehr teuer. Die Ärmel gleichen Schmetterlingsflügeln, aber auch da gibt es heutzutage ganz unterschiedliche Varianten. Gerade geschnitten oder bis zum Boden reichend, ganz nach Geschmack und Gefallen. War früher das Tragen der japanischen Kimonos noch eine richtige Tortur, da oftmals bis zu zwölf oder mehr Teile übereinander getragen wurden, ist das heute legerer und einfacher geworden. Es gibt die Modelle heute auch aus Baumwolle und Polyester, nicht nur aus Seide.
Auch in der westlichen Welt sind die beliebten Kleidungsstücke nicht mehr wegzudenken, jeder kann sich sein Stück Japan nach Hause holen. Einsetzbar als Morgenmantel, Bademantel oder zum Schlafen ist der Kimono ein legeres, bequemes Outfit, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Selbst beim Kampfsport ein unverzichtbares Kleidungsstück für die Sportler. Die kostbarsten Stücke, die sich im Familienbesitz der Japaner befinden, werden an die nächsten Generationen weitervererbt. Obwohl er heute eher weniger in der Öffentlichkeit getragen wird, hat der Kimono bei den Japanern Kultstatus. Es gibt sogar ein Museum, in denen man die edlen Teilen ansehen und bewundern kann, das sollte man sich beim nächsten Japanurlaub nicht entgehen lassen.